
Von Simone Schlindwein
2016 ist die Geburtenrate in China im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent gestiegen, knapp 18 Mio. Geburten wurden verzeichnet. Ausschlaggebend dafür war das Ende der Ein-Kind-Politik, die im Jahr 1979 verhängt wurde. Fast die Hälfte der Babys wurde als zweites Kind geboren, vor allem in den Großstädten. Studien zufolge ist für Familien am Land ein zweites Kind meist nicht leistbar. Derzeit hat China Schätzungen der UN zufolge rund 1,4 Milliarden EinwohnerInnen. Indien soll bis 2025 China als bevölkerungsreichsten Staat der Welt ablösen.